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Ausbildung in Medizinberufen

Praktika als Orientierung

Sie interessieren sich für einen Beruf im medizinischen Bereich oder im Pflegedienst, können sich den Berufsalltag jedoch schwer oder gar nicht richtig vorstellen? Dann ist ein mehrwöchiges oder sogar mehrmonatiges Praktikum für Sie genau das Richtige, um einen ersten Eindruck zu gewinnen!

Die Qual der Wahl

Oftmals stehen einem frisch nach dem Schulabschluss alle Türen offen und man muss sich für einen Beruf oder Bereich entscheiden, den man womöglich für mehrere Jahre oder sogar sein Leben lang ausübt. Diese Entscheidung gestaltet sich für manche Schulabgänger sehr schwierig, da man entweder zu viele Interessen und Talente besitzt oder man hat seine besonderen Vorlieben für bestimmte Berufe noch nicht entdeckt. Irgendwann fangen alle um einen herum an, über Zukunftsziele zu sprechen und man verspürt einen immer größeren Druck, dass einem die Zeit wegrennt und man sich langsam für etwas entscheiden soll. Dieser Druck führt nicht zu selten zu Fehlentscheidungen und langfristig zu Unzufriedenheit, da man sich für eine Ausbildung entschieden hat, obwohl man doch eher mit einem Studium weiterkommt oder man lernt per Zufall neue Berufe kennen und will gar nicht mehr in seinem bleiben.

All diese Probleme können auch schon durch kurze Praktika vorgebeugt werden. Vor allem in der Medizin oder Pflege gibt es sehr viele Bereiche, auf die man sich spezialisieren kann. Sollte man sich nicht von Anfang an sicher sein, in welche Richtung man gehen mag, dann ist es von Vorteil einen Anfang zu wählen, der relativ viele Themengebiete einschließt und als Sprungbrett für weitere Fortbildungen genutzt werden kann.

Medizinische Berufe mit Studium

Vor allem im Bereich der Medizin und Gesundheit, gibt es sehr viele Berufe, die ein Studium voraussetzen. Dabei muss man schon im Vorfeld sehr gute Abschlussnoten erzielen und eventuell mit langen Wartezeiten rechnen.

Wenn man sich auch bei der Wahl des richtigen Studienganges nicht sicher ist, sollte man sich für mehrere gleichzeitig bewerben und Wartezeiten dafür nutzen, in diesen verschiedenen Bereichen Erfahrungen zu sammeln. Dafür ist ein Praktikum in einem Krankenhaus vermutlich am passendsten, da gleichzeitig mehrere Fachgebiete kennengelernt werden können.

In Deutschland kann man über 20 verschiedene Studiengänge im medizinischen und gesundheitlichen Bereich wählen. Darunter fallen zum Beispiel allgemeine Studiengänge wie Gesundheitswissenschaften, Therapie oder Sport aber auch spezifische Studienangebote wie Tiermedizin, Augenoptik oder Zahnmedizin. Mehr dazu gibt es hier.

Ausbildungsberufe

Ist man sich trotz Praktikum sehr unsicher, ob man Medizin gleich für mehrere Jahre studieren möchte, ist eine Ausbildung der bessere Start und dient auch zukünftig als Grundbasis für weitere Fortbildungen. Die zahlreichen Ausbildungsberufe im Pflege- und Medizinbereich erstrecken sich von Krankenschwester über Physiotherapeut bis hin zum Kranken- oder Altenpfleger.

Die Vorteile einer Ausbildung gegenüber einem Studium sind die sofortige Praxiserfahrung, der direkte Kontakt zu Menschen und die Vergütung. Nebenbei kommt man mit Berufen oder Bereichen in Berührung, die man für sich eventuell neu entdeckt und auf seine Ausbildung aufbaut.

Fazit

Stehen Sie kurz vor Ihrem Abschluss und wissen noch nicht genau, welcher Bereich in der Medizin, Pflege oder Gesundheit der Richtige für Sie ist, dann nehmen Sie sich die Zeit und machen Sie ein Praktikum oder sogar mehrere. Sie bekommen Einblicke und Wissen vermittelt, der Ihnen bei der Auswahl helfen kann und Sie können mit ruhigem Gewissen eine Ausbildung oder Studium anfangen.

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