» Pflege von demenzkranken Menschen

Ein wichtiges Thema: Was ist Demenz genau und wie sehen mögliche Erleichterungen bei der Pflege von demenzkranken Menschen aus

In erster Linie ist es wichtig zu nennen, dass es sich bei dieser Krankheit nicht um eine einzige Form handelt: Es gibt viele verschiedene Formen von Demenz, die somit auch unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit von kranken Menschen haben können. Demenzen entstehen im menschlichen Gehirn und bringen daher auf der einen Seite starke Probleme für das soziale und berufliche Leben der Kranken und sind auf der anderen Seite auch daher sehr problematisch, weil die kranke Person auch starke Defizite in ihrer Persönlichkeit aufweist, sodass ein „normales“ Leben wie sie es bisher kannten kaum noch möglich wird. Allgemein betrachtet ist Demenz eine Krankheit, bei der die kranke Person seine Denkfähigkeiten komplett verlieren kann. Die meist verbreitete Form von Demenz ist die sogenannte Alzheimer-Krankheit, die auch am meisten bekannt ist.

Oft ist nicht nur die kranke Person allein von dieser Krankheit betroffen sondern auch ihre Mitmenschen, die die Krankheitsstadien ihrer Verwandten oder Bekannten mitbekommen oder sie evtl. sogar während der Krankheitsphase pflegen müssen, da Demenz eine sehr gute und dauerhafte Pflege des erkrankten Menschen voraussetzt. Mittlerweile werden spezielle technische Unterstützungsmaßnahmen ergriffen, um pflegebedürftigen bzw. auch bettlägerigen Menschen mehrere Vereinfachungen bieten zu können. Sogar so sehr, dass sie per Knopfdruck, ihr Bett oder ihren Raum steuern können oder bei Notfällen auch die Krankenschwester informieren können, damit sie in kurzer Zeit zur Hilfe kommen kann, wie auch hier genauer erklärt wird. Bei der Pflege einer Demenz-kranken Person ist es wichtig zu beachten, dass sie immer unter Aufsicht sein müssen, denn aufgrund der Krankheit können diese Menschen ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr „nachdenken“ und können daher vor allem sich selbst, aber auch den Menschen Umgebung schaden. Man kann die Demenz-Krankheit in insgesamt drei Schweregrade unterteilen: Der erste wäre, wenn das berufliche und soziale Leben zwar beeinträchtigt sind, aber der Erkrankte seine alltäglichen Tätigkeiten selbstständig erledigen kann, wie z.B. die persönliche Hygiene und das Urteilsvermögen, welche dadurch nicht beeinflusst werden. Vom zweiten Schwierigkeitsgrad ist die Rede, wenn der erkrankte Mensch seine alltäglichen Tätigkeiten nur unter kontinuierlicher Aufsicht erledigen kann und schon bei seiner persönlichen Hygiene zusätzliche Hilfe braucht. In Extremfällen, wie im dritten Schwierigkeitsgrad, ist der erkrankte Mensch nicht mehr in der Lage, seine geringste persönliche Hygiene beizubehalten. Natürlich ist die Pflege von solchen kranken Menschen nicht einfach und muss auch vereinfacht werden, da immer noch zwei Drittel der Erkrankten zu Hause unter Aufsicht gehalten werden, sodass für die Familienangehörigen die Pflege ein wenig erleichtert wird. Außerdem werden in den letzten Jahren durch die voranschreitende Technik mehrere hilfreiche Hardware entwickelt, die sowohl die Information als auch die Unterhaltung für die kranken Personen in Kliniken bequemer machen können. Trotzdem müssen selbstverständlich auch im Rahmen einer Pflege zu Hause bei Angehörigen beispielsweise besondere Desinfektionsmaßnahmen ergriffen werden, um z.B. Infektionen zu vermeiden. Das Problem bei einer Pflege zu Hause ist allerdings, dass Familienangehörige auch ein paar Pflegeerleichterungen benötigen, damit sie somit einerseits Zeit sparen können und andererseits auch psychisch und physisch nicht mehr so viel belastet werden.

Impressum